18.04.2016

EWE Netz nimmt 10.000. GRÄPER GKS-Station in Betrieb

Oldenburg /Ahlhorn. Am 1. April trafen sich Vertreter der EWE Netz und der Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper GmbH & Co. KG zu einem besonders erfreulichen Ereignis. Die 10.000. Ortsnetzstation des Typs gekapselte Ortsnetzstation, kurz GKS, wurde von der EWE NETZ in Oldenburg an der Kolckwiese in Betrieb genommen. Die komplett gekapselte und nahezu wartungsfreie Station versorgt das Gelände, auf dem die künftige Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Kreyenbrück entsteht. Bei der sicherheitsgeprüften GKS wurde von Beginn an auf ein Höchstmaß an Personensicherheit und auf eine robuste, langlebige Betriebssicherheit geachtet. Die GKS liefert die Ahlhorner Beton- und Energietechnik Heinrich Gräper GmbH & Co. KG an EWE NETZ.
 
„Die erste Anlage dieses Typs haben wir vor rund 25 Jahren in Neufrees bei Friesoythe aufgebaut, sie ist noch heute in Betrieb“, berichtetElfried Dieling, verantwortlich für das Management der Strom- und Telekommunikationsnetze. Seit Jahrzehnten arbeiten EWE und EWE NETZ als Netzbetreiber innerhalb der EWE-Gruppe mit GRÄPER erfolgreich zusammen. Neben der GKS gingen die Regelbaren Ortsnetzstationen, RONT, und ein in Altenoythe eingesetzter Ortsnetzspeicher als wichtige Komponente zur Integration erneuerbarer Energien in die Stromnetze aus dieser Zusammenarbeit hervor.
 
„Die gekapselte Ortsnetzstation haben wir Ende der 1980-er Jahre gemeinsam mit der Firma GRÄPER aus Ahlhorn entwickelt, damals eine besondere Innovation“, erinnert sich EWE NETZ-Geschäftsführer Heiko Fastje.
 
Das Neue war damals, dass die Mittelspannungskomponenten in ein Isoliergas eingebettet wurden und somit die Störanfälligkeit und der Wartungsaufwand erheblich reduziert werden konnte. Zudem war die Station kleiner und kompakter als andere Stationstypen. „Wir haben mit der Firma GRÄPER einen kompetenten, innovativen, verlässlichen strategischen Lieferanten für wichtige Netzkomponenten ganz in unserer Nähe, mit dem wir immer wieder neue Lösungen für die Stromnetze entwickeln“, ergänztFastje.
Besondere Details der GKS sind die beidseitigen Schiebetüren zum Transformatorenraum, so dass die Station auch bei beengten Platzverhältnissen einsetzbar ist. Die geprüfte Station kann mit einer Mittelspannungsschaltanlage mit bis zu 4 Feldern ausgestattet werden. Die GRÄPER-GKS ist geeignet für eine Transformatorengröße bis 800 kVA und sie wird auch mit regelbarem Ortsnetztransformator (RONT) ausgeliefert.
 
„Wir schätzen die Zusammenarbeit mit EWE NETZ sehr. Unsere erfolgreiche Arbeit kommt auch den Mitarbeitern bei GRÄPER zugute und sichert Beschäftigung in der Region“, sagt Dr. Jürgen Reinermann, Geschäftsführer bei GRÄPER.
 
Neben verschiedenen Stationen in kompakter Bauweise liefert GRÄPER auch eine Vielzahl von begehbaren Stationen an die EWE-Gruppe.