09.03.2020

GRÄPER ergreift wesentliche Maßnahmen zur CO2-Reduzierung

Klimaschutz ist wichtig für uns alle. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 legte für viele Länder den Grundstein für geeignete Maßnahmen, langfristig die Erderwärmung auf 2°C zu reduzieren. Klimaschutz hat viele Gesichter und ist nicht nur auf die Energieerzeugung im großen Stil beschränkt, sondern jedes Unternehmen und jeder Mensch kann aktiv dazu betragen. Die GRÄPER-Gruppe ist ein bedeutender Hersteller für Transformatorenstationen, großer Produzent für Kalksandsteinprodukte und Anbieter von Service- und Planungsleistungen rund um den Lebenszyklus von elektrischen Energieanlagen. Bei GRÄPER wurden eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, Energie und CO2 einzusparen. Ziel ist ein nachhaltiges profitables Wachstum, der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen und der aktive Klimaschutz. „Wir haben uns bei GRÄPER schon früh überlegt, welche Maßnahmen zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs und zur CO2-Reduzierung führen,“ so Geschäftsführer Dr. Ralf Jungblut. „Neben den konkreten Maßnahmen zur aktiven Reduzierung von CO2 durch die Vermeidung von Müll- und Umweltbelastungen sowie durch Einsparen von Energie und fossilen Brennstoffen, gilt unser Augenmerk der Schaffung von nachhaltigen und attraktiven Arbeitsplätzen sowie der aktiven Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiter, “ergänzt sein Kollege Jens Peters.

Vermeidung von Müll- und Umweltbelastungen

„Umweltschutz bei GRÄPER beinhaltet eine Vielzahl von kleinen und großen Maßnahmen. In den Büros und in der Produktion wird anfallender Müll sauber getrennt und der Wiederverwertung und dem Wertstoffkreislauf zugeführt.“ erläutert Geschäftsführungskollege Dr. Thomas Illenseer. Im letzten Jahr wurde GRÄPER nach der Umweltschutznorm DIN ISO 14001 zertifiziert. „Wir haben durch die Zertifizierung die internen Prozesse bestätigt bekommen, unsere Ziele in Hinblick auf die Verbesserung unserer Umweltleistung zu erreichen, so Dr. Illenseer weiter. „Und nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung.“

Einsparen von Energie- und CO2 Reduzierung

Damit Emissionen gar nicht erst entstehen können, gilt es, Energie am besten erst gar nicht zu verbrauchen. Jens Peters: „Wir stellen die Büro- und Werksbeleuchtung konsequent auf moderne LED-Technik um.“ Und auch in der Kommunikation zwischen den europaweiten Standorten konnte in punkto Energieeinsparung einiges erreicht werden. Die gesamte Unternehmensgruppe wurde auf eine moderne IT-Ausstattung umgestellt, so dass eine Vielzahlen von Besprechungen nun auch mittels Videokonferenzsystemen über das Internet erfolgt, statt wie früher oftmals verbunden mit einer Autofahrt in die anderen Standorte. „Das klappt sehr gut und bringt neben der Einsparung von Kraftstoff auch einen deutlichen Zeitgewinn für die Mitarbeiter“ so Jens Peters.

In diesen Tagen ging nun eine moderne Photovoltaik-Anlage, die auf den Werkhallen in Ahlhorn montiert wurde, ans Netz. Die Anlage hat eine Leistung von 750 kWp und ist in der Lage, große Teile des Stromverbrauchs von Produktion und Verwaltung der Ahlhorner Zentrale mit eigenem Strom zu versorgen. Die Anlage wurde durch eigene Mitarbeiter projektiert und durch ein Fachunternehmen auf die Werkshallen montiert. „Mit der Einspeisung von regenerativ erzeugtem Strom kennen wir uns aus,“ erläutert Dr. Thomas Illenseer. „Ein nicht unerheblicher Teil der über 4.000 Transformatoren-Stationen, die die Werke jedes Jahr verlassen, dienen zum Anschluss von Windenergie-, Photovoltaik- und Biogasanlagen.“

Und noch eine Neuerung kann das Unternehmen in punkto CO2-Einsparung vermelden. Die GRÄPER-Gruppe stellt ab 2020 die gesamt PKW-Flotte auf vollelektrische oder hybridelektrische Fahrzeuge um. Bereits seit einem Jahr wurde ein Hybridfahrzeug in der niederländischen Tochtergesellschaft getestet. „Nun fiel die Entscheidung für die gesamte GRÄPER-Gruppe auf Elektrofahrzeuge umzustellen,“ so Dr. Ralf Jungblut. Die ersten Fahrzeuge der neuen GRÄPER-Flotte wurden in diesen Tagen in den Dienst gestellt. Alle Standorte der GRÄPER-Gruppe werden über eine Ladeinfrastruktur verfügen. „Wir schaffen die Ladesäulen aber nicht nur für unsere eigenen Fahrzeuge an, auch Mitarbeiter und Kunden sollen bei uns laden können,“ so Dr. Jungblut weiter. Nach und nach werden nun ca. 60 Fahrzeuge auf die Elektromobilität umgestellt.

Schaffung von nachhaltigen Arbeitsplätzen und attraktiven Arbeitsbedingungen

Die Mitarbeiter sind für die GRÄPER-Gruppe die langfristige Basis des unternehmerischen Erfolges. Die dauerhafte Zufriedenheit der Mitarbeiter und gute Arbeitsbedingungen wirken sich unmittelbar auf die Service- und Produktqualität aus. „Betonstationen und deren Komponenten sind schwer und entsprechend körperlich anstrengend ist auch teilweise die Arbeit,“ erläutert Dr. Thomas Illenseer. „Und im Büro sind es oft die einseitigen Belastungen durch die Bildschirmarbeit“. Um auch hier attraktive Arbeitsplätze zu bieten, investiert das Unternehmen in viele kleine und große Dinge, die das Arbeiten erleichtern. Wendetische und Hebezeuge sorgen in der Fertigung für Erleichterung. Zurzeit werden flexible Arbeitsbühnen getestet, die es ermöglichen, in unterschiedlichen Höhen die Arbeiten an den Stationen sicher zu verrichten. In den Büros gibt es die Option, moderne höhenverstellbare Schreibtische, an denen die Arbeit auch im Stehen verrichtet werden kann, zu beziehen. Um Familie und Beruf bestmöglich zu vereinen, gibt es die Möglichkeit von Teilzeit oder Home-Office, um einen Teil der Arbeit von zuhause aus zu verrichten.

Aktive Gesundheitsförderung

Interessierte GRÄPER Mitarbeiter bekommen im Rahmen der eigens dafür in 2019 neu geschlossene Betriebsvereinbarung „Gesundheitsförderung“ verschiedenste Angebote, aktiv ihre Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. „Ziel ist die aktive und konkrete Unterstützung der Mitarbeiter, ihre Gesundheit in Eigenverantwortung zu verbessern.“ erklärt Jens Peters. Nach dem paritätischen Prinzip teilen sich Mitarbeiter und Unternehmen die eventuell anfallenden Kosten zu gleichen Teilen. Ein eingerichteter Gesundheitskreis erarbeitet gemeinsam die Maßnahmen und Aktivitäten des betrieblichen Gesundheitsmanagements und fördert Vorhaben, die der Gesundheit der Belegschaft dienen.

Über die GRÄPER-Gruppe

Die GRÄPER-Gruppe ist ein mittelständisches Unternehmen mit über 100jähriger Tradition. Wir arbeiten täglich an sieben Standorten in Deutschland, den Niederlanden und der Slowakei an nachhaltigen Lösungen, zukunftsweisenden Produkten und innovativen Serviceangeboten. Das Produkt- und Dienstleistungsspektrum umfasst die Produktion und den Vertrieb von Kalksandsteinprodukten, die Planung und die Herstellung von anschlussfertigen Stationslösungen für die Versorgungswirtschaft sowie ein umfangreiches Service- und Dienstleistungsportfolio über den gesamten Lebenszyklus elektrischer Energieanlagen. Mit unserer langjährigen Expertise und der systematischen Förderung von Innovation tragen wir zum Erfolg unserer Kunden bei. Mehr als 4.000 Stationsgebäude und über 90 Millionen Kalksandsteine verlassen jährlich unsere Werke. Unseren mehr als 650 kompetenten Mitarbeitern bieten wir attraktive Arbeitsplätze mit langfristiger Perspektive. Mehr über die Unternehmen der GRÄPER-Gruppe erfahren Sie unter www.graeper.de / www.elley.de / www.aka.nl / www.graeper.sk.