Systematische Erfassung

Immissionen treten beim Betrieb von elektrotechnischen Einrichtungen auf, die durch das magnetische und elektrische Feld hervorgerufen werden.

Bei Trafostationen ist im Wesentlichen nur die Immission des elektromagnetischen Feldes - geprägt durch die Höhe des Betriebsstromes - von Interesse. Bei Trafostationen sind deshalb die prägenden Komponenten die Kombination der Niederspannungsschaltgeräte sowie die vom Transformator kommenden NS-Verbindungen und natürlich die aus der Trafostation herausführenden NS-Abgangskabel.

Die Grenzwerte für das magnetische Feld sind in der 26. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung (26. BImSchV) festgelegt. Nach Veröffentlichung der 26. BImSchV im Jahre 1996 hatte GRÄPER sofort auf die neuen Anforderungen reagiert und systematisch mit der messtechnischen Erfassung des Immissionsverhaltens von Trafostationen begonnen.

Transportables Prüffeld

Bei der Projektierung und beim elektrotechnischen Ausbau der Trafostationen wird auf die richtige Anordnung der entsprechenden Kabelverbindungen geachtet, damit der zulässige Grenzwert der magnetischen Immission eingehalten wird.

Praktische Messungen des Immissionsverhaltens werden mit dem werkseigenen, geeichten EMV-Messgerät vorgenommen. Die transportable Prüffeldanlage ermöglicht eine stufenlose NS-Einspeisung für Transformatoren bis zu etwa 2.000 kVA und ist auf Kundenwunsch auch für den mobilen Einsatz abrufbar.

Durch die werkseigene Messtechnik der elektromagnetischen Immission werden die GRÄPER-Trafostationen stetig optimiert und damit umweltgerecht für den Kunden ausgeliefert.