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Newsletter2 Dominic Tonnellier 1

09.09.2026
Vorstellung Dominic Tonnellier

Dominic, wie bist du zu GRÄPER gekommen und welche Aufgaben verantwortest du heute?

Bereits während meiner über zehnjährigen Vertriebs- und Führungstätigkeit in der Solarbranche eines Hamburger Unternehmens war mir GRÄPER ein fester Begriff. Über die Stationsgeschäfte für Photovoltaik-Solarparks kannte und schätzte ich die Trafo- und Übergabestationen von GRÄPER schon viele Jahre. Als 2017 die Chance kam, den Vertrieb für Süddeutschland von Grund auf mitzugestalten, zögerte ich nicht lange. Die Aufgabe hat mich sofort begeistert – und so bin ich seit Beginn des Jahres 2017 mit voller Leidenschaft als Außendienstmitarbeiter für GRÄPER aktiv.

Du betreust Kunden in Süddeutschland. Was macht diese Region für dich besonders?

Für mich ist die Region vor allem eine Erfolgsgeschichte, die ich selbst mitgestalten durfte. Der süddeutsche Markt ist hart umkämpft, da hier namhafte Branchengrößen sitzen. Als ich startete, gab es für uns in der Region noch keine feste Struktur für die Kundenbetreuung. Ich habe das Vertriebsnetz nahezu komplett neu aufgebaut. Zu sehen, wie aus diesen ersten Schritten über die Jahre hinweg richtig gute, verlässliche Partnerschaften auf Augenhöhe entstanden sind, ist für mich die schönste Bestätigung und eine enorme persönliche Motivation.

Welche Themen und Herausforderungen beschäftigen deine Kunden aktuell am meisten?

Unsere Kunden bewegen sich in einem sehr volatilen Umfeld. Eines der nach wie vor dominierenden Themen im Kundengespräch bleibt die Umsetzung der novellierten EU-F-Gase-Verordnung. Stationsprojekte müssen technisch zum Teil komplett neu gedacht werden, da seit Anfang 2026 in der Klasse bis 24 kV nur noch SF₆-freie Schaltanlagen in Betrieb genommen werden dürfen. Diese Transformation trifft auf ohnehin angespannte globale Lieferketten. Die Umstellung auf die neuen Schaltanlagentypen sorgt bis heute für verlängerte Lieferzeiten. Meine Aufgabe ist es aktuell mehr denn je, den Kunden bei dieser Umstellung Planungssicherheit zu geben und gemeinsam projektspezifische Lösungen zu finden.

Worauf legen Kunden bei der Zusammenarbeit mit GRÄPER besonders viel Wert?

Unsere Kunden erwarten und schätzen an GRÄPER vor allem eines: dass wir Wort halten. Planungssicherheit, Liefertreue und eine konstant hohe Produktqualität sind in unserer Branche essenziell. Als Vertriebsmitarbeiter habe ich den Anspruch, diese Werte tagtäglich zu leben. Mein Ziel ist nie der schnelle Abschluss, sondern eine echte, dauerhafte Geschäftspartnerschaft. Für mich bedeutet Außendienst, den Kunden auf Augenhöhe zu begegnen, ihre individuellen Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden, die sie langfristig zufriedenstellen. Diese gelebte Kundennähe macht für mich den Unterschied.

Welche Entwicklungen beobachtest du derzeit im Bereich Energie- und Netzinfrastruktur?

Die Netzinfrastruktur steht weiterhin unter massivem Modernisierungs- und Ausbaudruck. Die wichtigsten Entwicklungen sind aus meiner Sicht der schnelle Zubau von Erneuerbaren Energien und die damit notwendige Netzverstärkung. Technologisch dominiert klar die Umstellung auf SF₆-freie Mittelspannungsanlagen. Als Vertriebsmitarbeiter spüre ich, dass der Markt hin zu intelligenten, anschlussfertigen Systemlösungen und damit verbundenen Dienstleistungen tendiert. In diesem dynamischen Umfeld ist es unsere Hauptaufgabe, den Kunden trotz angespannter Lieferketten bei einer maximalen Planungssicherheit für ihre Netzanbindungen mit unseren Stationslösungen und Dienstleistungen zu unterstützen.

Was begeistert dich an deiner Arbeit im Außendienst?

Es ist vor allem die tägliche Arbeit mit Menschen, die mich antreibt. Das betrifft nicht nur den engen, vertrauensvollen Austausch mit meinen Kunden, sondern auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit mit vielen tollen Kolleginnen und Kollegen bei GRÄPER. Ich verstehe mich im Außendienst als zentrales Bindeglied zwischen dem Kunden und unserem Unternehmen. Die täglichen, oft interdisziplinären Herausforderungen machen die Aufgabe unglaublich spannend. Am Ende des Tages begeistert es mich einfach, langfristige Geschäftspartnerschaften wachsen zu sehen, die auf echtem Vertrauen basieren.

Gibt es ein besonders spannendes Projekt oder Kundenerlebnis, das dir in Erinnerung geblieben ist?

Highlights gibt es glücklicherweise viele. Mir fallen hierzu zwei völlig unterschiedliche, aber gleichermaßen spannende Erlebnisse ein. Zum einen sind es die technisch anspruchsvollen Kombinationsgebäude für unsere Industriekunden. Wenn tonnenschwere Stationssektionen per Schwertransport hunderte Kilometer von Norddeutschland nach Süden rollen und vor Ort präzise zusammengebaut werden – das ist Millimeterarbeit, die mich immer wieder begeistert. Zum anderen denke ich an ein umfassendes Ladestationsprojekt für die E-Mobilität. Dabei konnten wir dem Kunden das komplette Full-Service-Paket bieten: von der ersten Planungsphase über die Aufstellung bis zur Inbetriebnahme und dem anschließenden Wartungsservice. Genau bei solchen Projekten können wir zeigen, was als Unternehmen in uns steckt.

Was sollten Kunden über dich wissen, wenn sie zum ersten Mal mit dir zusammenarbeiten?

Dass mir eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Ehrlichkeit und absolute Verlässlichkeit sehr wichtig sind. Wenn Kunden zum ersten Mal mit mir zu tun haben, merken sie schnell, dass ich ein offener und lösungsorientierter Mensch bin. Ich höre erst einmal genau zu, um die echten Kundenbedürfnisse und Herausforderungen zu verstehen. Mein Ziel ist es, dass der Kunde vom ersten Gespräch an das sichere Gefühl hat: Hier kümmert sich jemand mit Branchenerfahrung und Herzblut um mein Projekt – von der ersten Idee bis zur fertigen Station.

Wo siehst du aktuell die größten Chancen für die Energiewende und die notwendige Infrastruktur?

Die Energiewende verlangt heute Tempo und Verlässlichkeit. Wir haben die riesige Chance, die Netzinfrastruktur nicht nur auszubauen, sondern sie mit umweltfreundlichen, zukunftssicheren Technologien grün aufzustellen. Die Kopplung von Photovoltaik-Großprojekten mit Batteriespeichern und moderner Ladeinfrastruktur bietet aus meiner Sicht enormes Potenzial. Wenn wir es schaffen, diese Systeme durch intelligente, schlüsselfertige Stationslösungen schneller ans Netz zu bringen, zünden wir die nächste Stufe der Energiewende. Als Chance sehe ich auch den Wandel vom reinen Komponenten-Denken hin zu integrierten Systemlösungen und Dienstleistungen.

Was ist dein persönlicher Anspruch, wenn du einen Kunden besuchst?

Wenn ich zu einem Kunden fahre, möchte ich ihm mehr bieten als nur eine Produktbroschüre. Mein Anspruch ist es, einen spürbaren Mehrwert zu liefern. Gerade in volatilen Zeiten und komplexen Lieferketten brauchen Kunden einen Berater, dem sie vertrauen können. Ich möchte eine Atmosphäre auf Augenhöhe schaffen, in der wir offen über Machbarkeiten, Termine und Qualitäten sprechen können. Ein Kundenbesuch war für mich dann erfolgreich, wenn der Kunde am Ende weiß: Bei GRÄPER ist sein Projekt in den besten Händen.